Willkommen bei  Deutschland vor und nach 1945,   wo die äußere und innere Entwicklung Deutschlands sowohl im Rahmen historischer Fakten als auch vermittels einer für den Laien bequem lesbaren geschichtsphilosophischen Analyse transparent gemacht wird.

Die historischen Ereignisse kurz vor und nach 1945 haben die bis heute gültigen gesellschaftlichen und politischen Strukturen - nicht bloß jene Europas sondern der gesamten westlichen Welt - und ihre Wechselwirkung mit dem Osten festgelegt, alle Entwicklungen der letzten Jahrzehnte, ob soziologischer, kultureller oder finanzpolitischer Natur wurzeln in diesen von den allierten Siegermächten kurz vor und nach 1945 geschaffenen Strukturen. Dieses Jahr repräsentiert somit einen "singulären Punkt" unseres westlichen Gesellschaftssystems, eine alle weiteren Geschehnisse dominierende Initialzündung, die in simpler Folgerichtigkeit die gegenwärtige Situation der westlichen Zivilisation verursachte.

Aus diesem Grund ist für ein Verständnis der Gegenwart jenes der zeitlichen Umgebung von 1945 eine notwendige Voraussetzung.

Man begreift die Gegenwart nicht durch den Konsum der in belanglosen Details wühlenden, geschwätzigen Tagesmedien, sondern nur durch die leidenschaftslose Betrachtung des mitleidlos mahlenden Räderwerks von Ursache und Wirkung. Bei diesem Zusammenspiel von Ursache und Wirkung sind nicht nur die äußeren Begebenheiten wesentlich, sondern vielmehr jene psychologisch schwer faßbaren Elemente, die über den heute selbstverständlich gewordenen individualistischen Egoismus hinausgreifen, und unserem heutigen Vokabular weitgehend entschwunden bzw. zum Gelächter geworden sind. Aus dieser simplen Überlegung folgt notwendig:

Wer deutsche Geschichte verstehen möchte, muß die seelische Achillesferse des deutschen Volkes kennen, seinen irrationalen Romantizismus, seine Sehnsucht nach der blauen Blume, seine tieffverwurzelte Ablehnung des reinen Rationalismus, kurzum jene Eigenschaften, die von Männern wie Luther, Beethoven, Bismarck, Wagner, May und Hitler machtvoll aufgerührt und in unterschiedlichste Formen gegossen wurden.

Für die geistig-seelische Entwicklung zwischen dem Biedermaier und dem Schicksalsjahr 1945 sind von diesen Protagonisten genau drei wesentlich:

                                                                     Richard Wagner, Karl May und Adolf Hitler.

Eine genauere Analyse zeigt, daß die beispiellose Breitenwirkung der drei Genannten im speziellen Geschichtsverlauf der Deutschen und der damit verbundenen geistig-seelischen Haltung wurzelt. In der Zeitspanne zwischen Bismarck´scher Reichsgründung und dem Ende des ersten Weltkrieges ist diese Haltung hauptsächlich durch Realitätsfeindlichkeit, Sehnsucht nach der verlorenen Romantik des Biedermeier, Angst vor einer termitenhaften, ausschließlich zweckgebundenen Daseinsform und eine mit Schopenhauer´schem Pessimismus erfüllte Unter-gangsstimmung geprägt.
Alle diese Ressentiments und Sehnsüchte lassen sich auf einen groben Nenner bringen. Sie repräsentieren letztlich den Wunsch,

das sausende Rad der Zeit anzuhalten, den Ruf nach einem
Narkotikum gegen die als häßlich und existenzbedrohend
empfundene Realität, nach einem Befreier oder Erlöser.

Aus dieser Zeitstimmung her, dem Bereitsein für Betäubung und Verführung, dem Hunger nach Sättigung an irrationalem Schwelgen, ist die emotionale Bewegtheit der Massen durch Wagner, May und
Hitler - unabhängig von der Qualität ihrer Aussagen - erklärbar. Kein Musiker, Schriftsteller oder Politiker der Neuzeit hat seine Umwelt stärker bewegt als jene. Jeder von ihnen hat eine Lösung anzubieten, die jubelnd entgegengenommen und assimiliert wird,

jeder von ihnen erweist sich als Magier, der die Zeit umstülpen oder
wesenlos und die Realität vergessen machen kann.
      

   
Wag
ner, May und Hitler erfaßten - bewußt oder unbewußt - die im Verborgenen schlummernden Ressentiments, Ängste und Sehnsüchte der Umwelt in ihren Werken und Anschauungen stärker, als es anderen möglich war, sie alle haben verschiedene latent vorhandene Strömungen zu bündeln gewußt und ihnen damit eine Stoßkraft gegeben, die - je nach betrachtetem Fall - befruchtend oder verheerend wirkte.


Folgerichtig präsentiert diese Seite folgende Informationen:


1. Eine Analyse des deutschen Zeitgeistes im 19. und frühen 20. Jahrhundert durch eine vergleichende Analyse der volkstümlichsten, suggestivesten Persönlichkeiten dieser Zeit: Richard Wagner, Karl May, Adolf Hitler .

2. Das Phänomen des Antisemitismus in Deutschland: Eine Auflistung jener philosophischen und historischen Ursachen, die heute vielen geschichtsbewußten, gebildeten Deutschen eine antisemitische Haltung nahelegen.

3. Wie Kurt Tucholsky und die „Weltbühne“ jene Erbitterung deutscher Patrioten provozierten, die unter Hitler im Zeitraum von 1938 bis 1945 das Schicksal der Juden in Deutschland maßgeblich mitbestimmte.

4. Eine Analyse des gegenwärtigen deutschen Zeitgeistes



Diese - von den Mainstream Medien behutsam vermiedenen - Themen werden teilweise auf den folgenden Seiten diskutiert, in einem wesentlich umfangreicherem Rahmen werden sie im Report


Wagner – May – Hitler - Einstein . Die Sehnsucht der deutschen Seele 

(ca. 240 Seiten) diskutiert.


                                            

      

     

  

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